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Mo
19:30 Besichtigung
Besichtigung
Nov 20 um 19:30 – 21:30
Ausbilder: Günter Setzpfand

Nachwuchs hat gezeigt, was er kann

Zum 50-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr hatten sich am Samstag die Aktiven auf dem Platz hinter der Antoniuskirche in Gronau eingefunden, um das Jubiläum gemeinsam mit Jugendlichen des THW und des DRK zu feiern und Interessierte die komplette Jugendarbeit dieser Organisationen zu präsentieren.

 

Neben der Besichtigung der „Dienstfahrzeuge“, erwartete die Besucher ein bunt gespicktes Rahmenprogramm, bei dem die Gruppen ihr Können unter Beweis stellten. Ob bei der Demonstration eines Löschangriffs oder bei der Rettung einer Verletzten aus einem Schacht – die Jugendlichen waren mit Eifer bei der Sache.

„Der Nachwuchs ist uns sehr wichtig und wird deshalb behutsam durch Bianca Roman und Nina Schölzchen auf die verantwortungsvollen Aufgaben vorbereitet. Je 20 Mädchen und Jungen nehmen derzeit in Gronau sowie Epe an den Ausbildungsabenden teil und können im Rahmen von Übungen und Wettkämpfen verschiedene Leistungsabzeichen erlangen“, erklärte Martin Bültmann.

„Retten – helfen – bergen – schützen“ hat sich auch Noah seit zwei Jahren auf die Fahne geschrieben, denn von seinem späteren Beruf hat der 13-Jährige schon jetzt klare Vorstellungen: „Ich möchte später einmal Menschen helfen.“

Hilfe und Unterstützung steht auch bei den Ehrenamtlichen des THW an oberster Stelle, die im Ernstfall oft mit der Feuerwehr Hand in Hand arbeiten. „Im Rahmen einer Grundausbildung bereiten wir unsere Jugendlichen auf Einsätze vor. Ab dem 17. Lebensjahr können diese dann in den aktiven Dienst wechseln“, erklärte Meike Kemper, die sich gemeinsam mit Lisa Dierselhuis, Patrick Dold sowie Ortsjugendleiter Timo Sonntag um die 18 Jugendlichen des THW kümmert.

Für optische Höhepunkte sorgten zudem Darbietungen der Feuerwehr, die den Zuschauern die Gefahren bei Fettexplosionen demonstrierten, und musikalische Unterhaltung bot das Jugendorchester der Stadtkapelle.

 

Foto und Bericht: Angelika Hoof (Westfälische Nachrichten)

 


Quelle: Westfälische Nachrichten